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Mit Taxiflug günstiger reisen (Immobilien Profi Nr. 29 2003)

von Mark Gilg*

Zeit ist Geld. Diese Weisheit ist zwar nicht neu, gilt heute aber mehr denn je. Der persönliche Kontakt ist im IT-Zeitalter nicht – wie eigentlich zu erwarten – unwichtiger geworden, sondern hat immer mehr an Bedeutung gewonnen. Gerade Immobilienprofis eilen von Besprechung zu Besprechung und dies oft in weit voneinander entfernten Orten. Lange Fahrzeiten, stundenlanges Warten auf Flughäfen, Transfers und Übernachtungen kosten viel Zeit und Nerven. Dies muss nicht sein, denn das Flugtaxi bietet in manchen Fällen die günstigere Alternative.

Bedürfnis nach Luxus

Großkonzerne haben die Vorteile eines eigenen oder gecharterten Firmenjets schon lange entdeckt. Das Business mit dem Prinzip „partial ownership“ floriert weltweit. Sicherlich ist mit diesem Boom ein Bedürfnis nach Luxus verbunden, welchen die kommerziellen Fluglinien immer weniger bieten können. Doch hat ein individueller Flug auch andere wichtige Vorteile. Er kann eine Reise erst realistisch möglich machen. Ein eigener oder teilzeitig genutzter Jet bedeutet jedoch beträchtliche Investitionen, welche sich nur dann auszahlen, wenn das Flugzeug auch genügend ausgelastet wird.
Auch für gelegentliche Reisen gibt es jedoch eine Lösung: den Taxiflug. Solche Flüge werden von spezialisierten Unternehmen angeboten, welche meist auch im Chartergeschäft oder in der Pilotenschulung tätig sind.
Sicherheit steht dabei im Vordergrund. Diese Firmen operieren unter der Aufsicht der nationalen Flugbehörden und setzten gut ausgebildete und erfahrene Berufspiloten ein. Taxiflüge sind von fast allen grösseren und kleineren Flughäfen und -Plätzen aus möglich. Dabei kommen Maschinen vom kleinen Propellerflugzeug bis zum Grossraumjet zum Einsatz. Welches Flugzeug für einen bestimmten Taxiflug das Richtige ist, hängt von den Anforderungen ab. Vornehmlich sind dies die Zahl der Passagiere, die Flugdistanz sowie der anzufliegende Ort, aber auch Komfortansprüche spielen natürlich eine Rolle.

Bequemer, schneller, wirtschaftlicher

Ein Taxiflug bedeutet für den Kunden fast unbeschränkte Flexibilität. Er reist wann und wohin er will. Er kann seine Pläne kurzfristig ändern – selbst während dem Flug.
Zieht man alle Faktoren in Betracht, kann die Reise im Flugtaxi günstiger seine als andere Reisemöglichkeiten. Zeitersparnis steht hier im Vordergrund, aber nicht nur. Sogar die effektiven Reisekosten zahlen sich aus, wenn zum Beispiel zwischen Orten geflogen werden soll, welche nicht von Fluglinien bedient werden oder wo hohe Tarife gelten. Vor allem aber können Flugplätze angeflogen werden, auf denen grössere Maschinen nicht landen können.
Für Flugtaxi-Passagiere gibt es weder Wartezeiten noch Schlange stehen: Zwischen der Ankunft im Taxi und dem Abflug vergehen nur Minuten. Die Beine strecken zu können ist eine nicht zu unterschätzende Wohltat. Auf den für Taxiflüge interessanten Distanzen bedeutet die Fluggeschwindigkeit wenig. Auch bei langsameren Propellermaschinen dauert ein Flug nicht viel länger als im Linienflugzeug – der Unterschied wird durch die eingesparte Zeit für die Abfertigung mehr als wettgemacht.
Für viele Passagiere bedeute die Reise im Kleinflugzeug auch mehr Spass beim Fliegen. Es gibt mehr zu sehen, weil die Flughöhe meist geringer ist, und auf Wunsch der Passagiere kann der Pilot auch einmal eine Spezialrunde drehen. Viele Maschinen sind mit Druckkabine ausgestattet, was sowohl den Komfort erhöht als auch erlaubt, über schlechtem Wetter zu fliegen.

Was ist zu beachten?

Wenn ein Taxiflug wirtschaftlich sinnvoll sein soll, müssen einige Aspekte berücksichtigt werden. Das Flugtaxiunternehmen sollte möglichst am Abflugort beheimatet sein. Sonst werden dem Kunden die Kosten für den Hin- und Rückflug zusätzlich berechnet – Kosten, die seinen Flug unnötig verteuern. Er sollte auch darauf achten, dass das Unternehmen über eine Flotte verfügt, welche seinen Anforderungen entspricht. Günstig ist ein Flug dann, wenn das eingesetzte Flugzeug bis zu seinem Maximalgewicht beladen werden kann. Für bis zu maximal 6 Passagiere werden Propellermaschinen in Frage kommen, bei mehr Passagieren werden es Turboprops oder Jets sein. Die Kosten pro Passagier nehmen jedoch beträchtlich zu, wenn man im Jet reisen will oder muss. Ähnliches gilt auch für die Flugdistanz. Kleinere Propellermaschinen sind geeignet für eine Flugdauer von bis zu drei Stunden, d.h. für eine Distanz von etwa 1000 km Luftlinie.
Ideal ist es, wenn der Hin- und Rückflug am selben Tag erfolgt. Dauert die Reise mehrere Tage, müssen die Spesen des Piloten für Übernachtung und Verpflegung übernommen werden. Für die Berechnung der Flugkosten ist hingegen die effektive Flugzeit ausschlaggebend, die Aufenthaltsdauer spielt keine wesentliche Rolle. Für Ferienreisen längerer Dauer ist das Flugtaxi trotzdem nicht geeignet – ausser der Kunde wäre bereit, den Hin- und Rückflug zweimal zu bezahlen.
Nicht zu vergessen ist, dass – wie auch im Linienverkehr – das Wetter in der Fliegerei ein Faktor ist. Selbst mit moderner Instrumentenausrüstung kann aus meteorologischen Gründen ein Flug nicht durchführbar sein, viele kleine Flugplätze verfügen zudem über keine Instrumentensysteme. An- und Abflüge sind auf solchen Plätzen nur bei ausreichenden Sichtbedingungen möglich. Ob ein Flug sicher durchgeführt werden kann, bestimmt allein der Pilot.

Ein Versuch lohnt sich

Am besten informieren sich Interessenten über das Internet oder beim lokalen Flughafen über Flugtaxiunternehmen und verlangen dort ein Angebot für den geplanten Flug. Anfragen bei auswärtigen Unternehmen machen meist wenig Sinn, weil diese aus oben erwähnten Gründen zu teuer kalkulieren müssen, es sei denn, es gäbe keine Anbieter vor Ort. Ein Versuch lohnt sich. Wenn die geplante Reise mit den genannten Kriterien zusammenpasst, auf jeden Fall.

* Mark Gilg ist Architekt und Kommunikationsspezialist für Immobilien. Er fliegt als Berufspilot für das Flugtaxiunternehmen EFOS vom Flughafen Zürich aus.

Infos: www.mgp.ch oder www.efos.ch

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